"mahn - maskulines?" 2010
[Special exhibitions of the Galerie Gugging 2010]


5/19 2010 - 11/14 2010
"mahn - maskulines?"

For details in English please contact the gallery


Johann Fischer, Gugging
Johann Fischer, "Der Franz Roch", 1993
© Galerie Gugging
Als spannendes Statement zum Frauenschwerpunkt im Museum Gugging mit den Ausstellungen „aloïse.! corbaz“ und „hauser´s frauen.!“ präsentiert die Galerie Gugging mit „mahn – maskulines?“ Männerbilder - die Abbildung des Mannes ebenso wie `Männliches´ in der Art Brut. Zu sehen sind Zeichnungen und Leinwände von Guggingern wie Philipp SCHÖPKE, Johann KOREC oder Johann FISCHER begleitet von Werken internationaler Art-Brut-Künstler von Paul DUHEM bis Martha GRÜNENWALDT.

TSCHIRTNERS „Sigmund Freud“ neben „Heinz Conrads“ von Johann Korec.
Philipp Schöpkes Männerbildnissen ist die Wortschöpfung „mahn“ zu verdanken. Diesen Begriff einer Ausstellung voranzustellen und „maskulines“ und ein Fragezeichen folgen zu lassen soll Fragen aufwerfen. Wie stellt sich das Männliche in der Kunst dar? Welche Codes prägen unsere Vorstellung des Maskulinen? Und ist ein Augenzwinkern erlaubt?
Vornehmlich Gugginger Künstler beantworten in der Präsentation diese Fragen – in der ihnen eigenen, ebenso eigenständigen wie eigensinnigen Art. Vertreten sind von HAUSER die „Rakete“, einem der raren Selbstbildnisse des durch seine Kühe bekannten Franz KAMLANDER bis zu neuen Arbeiten von Arnold SCHMIDT. Von Heinrich REISENBAUER werden sowohl ältere als auch ganz aktuelle Werke, darunter Männer-Serigraphien, gezeigt.

Johann Korec, Gugging
Johann Korec,
"Korec Johann", 2004
© Galerie Gugging
August Walla, Gugging
August Walla,
"Suppermann als Riese im
Märchen drinn."
"Superman as a Giant inside
a Fary Tale",
undated
© Galerie Gugging
Alexandra Huber in Gugging
Alexandra Huber,
"Der Minister für innere
Angelegenheiten"
"The Minister of Internal
Affairs",
2010, © B. Huber, München

Zu Gast bei „mahn – maskulines?“
Mit den Bildern des Zyklus „Ahnengalerie“ zeigt die Münchner Art-Brut-Künstlerin Alexandra HUBER ihre Sichtweise des Männlichen und der in der Nähe von Paris lebende Objektkünstler CHRISTOPHE ergänzt die Schau mit seinen bizarren Skulpturen.